Schriftgröße:  A  A
Deutsch
English
Suche

CBT

CBT - Zellbasierte Therapien (Cell-Based Therapies)

Koordination: Prof. Dr. Ulrike Köhl

Die individuelle Behandlung von Patienten nach Stammzell- und Organtransplantation mit zell-basierten Therapien kann den Anti-Tumor-Effekt, die Toleranzentwicklung und die Erholung des Immunsystems fördern und somit helfen, langfristig das Überleben der Patienten zu erhöhen. Die Projekte in diesem Forschungsbereich decken ein großes Spektrum in der Transplantationsmedizin ab (Lunge, Leber, Niere, hämatopoetische Zellen sowie ZNS-Erkrankungen). Es werden Strategien für zell-basierte Therapien entwickelt, die mittel- bis langfristig zur klinischen Anwendung kommen sollen. Dabei wird unterschieden zwischen zellulären Therapien, für die lediglich Isolierung oder Anreicherung eines bestimmten Zelltyps erforderlich ist, von jenen, die eine aufwendige Manipulation (wie etwa Ex-Vivo-Kultivierung, Aktivierung oder Expansion) erfordern.

Diese letztgenannten "Arzneimittel für neuartige Therapien" oder ATMPs (Advanced Therapy Medicinal Products) umfassen:

  • somatische Zelltherapeutika
  • Gentherapeutika
  • biotechnologisch bearbeitete Gewebe (Tissue-Engineering-Produkte)

Das Ziel der Projekte in diesem Bereich ist, die Toleranz gegenüber transplantierten Organen und Stammzellen zu verbessern und Beeinträchtigungen und Gefahren nach Transplantation zu mildern. Mesenchymale Stromazellen, regulatorische T-Zellen, Virus-spezifische T-Zellen aber auch genetisch modifizierte Zellen sind dabei Grundlage vielversprechender Therapieansätzen zur individualisierten Medizin. Die enge Zusammenarbeit mit den Core Facilities GMPDU und Immunmonitoring gewährleistet, dass Erfolge der einzelnen Projekte einen direkten Einfluss auf andere Bereiche in der Transplantationsforschung haben.

Zum Forschungsbereich CBT gehören folgende Projekte:

CBT_1 (Vollprojekt)

CBT_3 (Vollprojekt)

CBT_4 (Vollprojekt)

CBT_5 (Vollprojekt)

CBT_6 (Vollprojekt)

CBT_7 (Vollprojekt)

CBT_9 (Start-up)