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CORE_7 (Start-up)

Die Rolle endothelialer Vorläuferzellen in der Pathophysiologie der kardiovaskulären Erkrankung nach Organtransplantation

Eine verminderte Anzahl an zirkulierenden endothelialen Vorläuferzellen (CPCs) (Ziel 1) und eine eingeschränkte Funktion endothelialer kolonie-bildender Vorläuferzellen (ECFC) (Ziel 2) tragen zu Endothelveränderungen bei Patientinnen nach Organtransplantation bei. Diese Veränderungen können durch immunosuppressive Therapien hervorgerufen werden (Ziel 3) und nach Aufdeckung der Veränderungen Patienten identifizieren, die ein höheres kardiovaskuläres (KV) Risiko besitzen. Zusätzlich können präventive Therapien (z.B. Statine), die die funktionelle Kapazität dieser Vorläuferzellen beeinflussen, das kardiovaskuläre Risiko senken (Ziel 3).

  1. Ziel 1 ist die Bestimmung, ob zirkulierende endotheliale Vorläuferzellen (CPCs) bei Frauen nach einer Nierentransplantation mit hohem KV Risiko im Vergleich zu Frauen mit niedrigem KV Risiko einen Phänotyp besitzen, der das KV Risiko erklärt.
  2. Ziel 2 ist die Untersuchung, ob endotheliale kolonie-bildende Vorläuferzellen (ECFCs) von Frauen nach einer Nierentransplantation mit hohem KV Risiko im Vergleich zu Frauen mit niedrigem KV Risiko eine eingeschränkte Funktion besitzen.
  3. Ziel 3 ist die Bestimmung, ob die Exposition gegenüber Immunsuppressiva (Tacrolimus) die Funktion von ECFCs einschränkt (a) und ob pharmakologische Interventionen (z.B. Statine) die Funktion und Chemotaxis von ECFCs nach einer Nierentransplantation verbessern (b).

 

 

Team

Dr. rer. nat. Bianca Schröder-Heurich, Projektleitung (Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe)

Prof. Dr. Frauke von Versen-Höynck (Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe)

Katja Borns (Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe)

Nadia Meyer (Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe)

Kooperationspartner

Prof. Dr. Christine S. Falk, IFB-Tx Core Facility Immunmonitoring