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ISI_2 (Vollprojekt)

Entwicklung eines neuen Immunmonitoringmusters bestehend aus Virus-spezifischen T-Zellen (Tvis), Zytokinen und Donor-spezifischen Antikörpern (DSA) mit dem Ziel einer OPTimierung der IMMUNsuppression nach pädiatrischer Nierentransplantation

Nach einer Nierentransplantation müssen Patienten Medikamente erhalten, die ihre körpereigene Abwehr gegen das fremde Spenderorgan unterdrücken (Immunsuppression). Nicht alle Patienten reagieren gleich, daher muss die Dosierung individuell eingestellt werden. Ob das Immunsystem zu stark unterdrückt wird (Überimmunsuppression) oder zu schwach (Unterimmunsuppression) lässt sich bisher nicht gut feststellen. Die Messung der Intensität der immunsuppressiven Therapie nach Nierentransplantation erfolgt in unserem Projekt mit Hilfe von gegen spezielle Viren gerichtete Immunzellen (Virus-spezifische T-Lymphozyten - Tvis), gegen den Spender gerichtete Antikörpern (Donor-spezifische Antikörper - DSA) und Zytokinen, die als Vermittler des Abwehrsystems die ausgelöste Entzündungsreaktion des Körpers aufrecht erhalten. So können Patienten mit Über- und Unterimmunsuppression besser identifiziert werden. Dies ermöglicht eine auf den Patienten zugeschnittene Dosisanpassung der immunsuppressiven Therapie an den tatsächlichen Grad der Immunsuppression. Diese sogenannte effektgesteuerte Immunsuppression untersuchen wir bei Kindern, die eine Spenderniere erhalten haben (pädiatrische Nierentransplantation).

 

 

Team

Prof. Dr. med. Lars Pape

Oberärztin Dr. med. Thurid Ahlenstiel

Dipl. Biol. Nadja Borsum

Beate Eberle

Ina Ruhl