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Banken mit Niedrigen Kreditzinsen

Die historisch niedrigen Leitzinsen wirken sich positiv auf die Kreditzinsen aus. Die Risikoprämie ist umso geringer, je besser die Bonität ist. Es gibt neben den inländischen Banken vor allem Vermittler, die für ausländische Kreditinstitute tätig sind.

Günstige Zinssätze für Folgefinanzierungen verwenden

Die niedrigen Zinssätze für Baufinanzierungen sind natürlich besonders erfreulich für Immobilienkunden, aber auch für Eigentümer. Schließlich können Haus- und Wohnungsbesitzer, deren alter und verhältnismäßig hoher Festschreibungszeitraum in absehbarer Zeit abläuft, bei der Folgefinanzierung von den niedrigen Zinssätzen auskommen. Der Kunde erhält von seinem Hypothekengeber innerhalb von drei Monaten vor Auslaufen des festen Zinssatzes ein an die aktuelle Marktlage angepasstes und neu artiges Angebots.

Eine Verhandlung mit dem „alten“ Darlehensgeber und ein Vergleich der Konditionen mit anderen Banken kann sich auszahlen.

Die Hausbank erhebt dann jedoch eine Gebühr für die vorzeitige Rückzahlung. Es sollte exakt errechnet werden, ob die Zinseinsparungen des neuen Dienstleisters und die zu entrichtende Frührückzahlungsstrafe für Sie vorteilhafter sind, als die weitere Bedienung des aktuellen Darlehens.

So würde beispielsweise bei einem Darlehen von 200.000 EUR eine Zinserhöhung um einen Prozentpunkt bereits 2.000 EUR mehr Zinsaufwand pro Jahr und damit rund 170 EUR pro Kalendermonat mit sich bringen. Darlehen mit einer festen Vertragslaufzeit von mehr als zehn Jahren können von Ihnen, dem Kreditnehmer, nach zehn Jahren gekündigt werden, während die Hausbank an die festgelegte Vertragslaufzeit geknüpft ist.

Sind tiefe Zinssätze das Fundament für die kommende Zeit?

Über die Frage, ob ein tiefer Leitzinssatz der Notenbank die Bereitschaft der Banken zur Übernahme von Risiken steigert, ist spätestens seit der Finanzmarktkrise kontrovers diskutiert worden. Dies wird dadurch unterstützt, dass die Banken zwischen 2002 und 2005 vermehrt risikoreiche Darlehen gewährten und sich der Großteil des Leitzinses auf einem niedrigen Zinsniveau befand.

Niedrigere Zinssätze (d.h. niedrigere Kurzfristzinsen ) können aus zwei Ursachen risikobehaftet sein. Zum einen werden bei niedrigen Zinssätzen viele Investitionsvorhaben von tendenziell knappen Firmen getätigt – Projekte, die sich bei hohen Zinssätzen nicht auszahlen würden.

Dadurch erhöht sich der Prozentsatz der Forderungsausfälle. Zum anderen gehen tiefe Zinssätze mit einer hohen Liquiditätsausstattung einher. So können sich die Banken sehr einfach und kostengünstig innerhalb kürzester Zeit reformieren und das Kreditvolumen erweitern.

Darüber hinaus sind Sicherheitseinlagen in einer Niedrigzins-Phase unrentabel und Banken, die auf der Suche nach Rentabilität sind, legen ihre Mittel in risikoreiche Firmenkredite und nicht in unrentable Sichereinlagen. Niedrigere Zinssätze erhöhen daher sowohl für Firmen als auch für Banken das Kreditvolumen und das Einzelrisiken.

Solange keine anderen Maßnahmen, wie z.B. antizyklischer Kapital- und Liquiditätsbedarf der Banken, wirksam werden, kann eine längere Zeit mit niedrigen Zinssätzen somit die Grundlage für die nÃ?

Dabei verwenden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Angaben aus dem spanischsprachigen Kreditregister, das ausführliche Angaben zu allen Kreditanträgen von Unternehmen, zu Kreditinstitutsentscheidungen und zu den Erfordernissen für die Kreditbesicherung liefert. Außerdem kennt er die Kreditportfolios der Banken. Dabei verwenden die Volkswirte auch Bilanzkennzahlen der entsprechenden Banken und Unternehmen. Mit einer durchschnittlichen Eintrittswahrscheinlichkeit von 36% über die Jahre.

Mit 5,5 Prozentpunkten war die Eigenmittelquote der Banken im Schnitt recht niedrig und damit im Einklang mit dem durchschnittlichen Europawert vor und während der Zeit. Die durchschnittlichen Risiken, dass Gesellschaften ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, lagen bei 3 vH.

Eine Absenkung des Tagesgeldsatzes um einen Prozentpunkt erhöht allerdings die Chance, dass ein Darlehen an ein risikoreiches Unter-nehmen vergeben wird, um 7 %-Punkte.

Danach agieren die Banken auch auf tiefe Zinsen – je nachdem, wie gut sie selbst mitfinanziert sind. Im Vergleich dazu unterscheiden sich die Kapitalquoten der Banken um eine Normabweichung (2 Prozentpunkte). Das Diagramm verdeutlicht den Unterschiedsmerkmal zwischen dem Anstieg der Kredite an feste Unternehmen (blau) und an risikoreiche Unternehmen (violett).

Ein Kreditinstitut mit wenig Eigenmittel hat weniger zu verkraften als ein vergleichbares Kreditinstitut mit höherem Eigenmittel.

Die schlecht kapitalisierten Banken neigen daher eher dazu, bei sinkenden Zinssätzen risikoreichere Firmenkredite zu gewähren. Darlehen, die häufiger ausgefallen sind, aber im Positivfall zu höheren Zinssätzen führen. Im weiteren Verlauf analysieren die Autorinnen und Autoren das zugesagte Kreditvolumen und die Erfordernisse an die Kreditbesicherung. Dabei stellt sich heraus, dass Firmen, die in der Zukunft insolvent waren, geringere Gutschriften als ihre Wettbewerber mit einer weißen Warnweste erhalten.

Aber auch mit fallenden Zinssätzen verändert sich diese Lage. Niedrigere Zinssätze erhöhen das Ausleihvolumen. Bei Banken ist die Vergabe risikoreicher Darlehen eher möglich, die zugesagten Darlehensbeträge sind größer. Steigt nur das Volumen der Darlehen aufgrund der gestiegenen Liquiditätssituation oder gibt es eine strukturbedingte Qualitätsverschlechterung der Darlehen?

Zur Beantwortung der Fragestellung prüfen die Forscher, ob die an risikoreichere Firmen gewährten Darlehen wirklich öfter vergeben werden und ob im Falle einer Insolvenz weniger Sicherheit zur Verfuegung steht. Die Ergebnisse bestätigen die Annahme, dass risikoreiche Darlehen später mit einer höheren Ausfallswahrscheinlichkeit behaftet sind. Auch werden sie öfter ohne Sicherheit eingeräumt, so dass der Schaden für die Banken größer ist.

Zugleich sinkt der Sicherungsbedarf für diese Darlehen. Bei diesen Krediten beträgt die Eintrittswahrscheinlichkeit für völlig unbesicherte Forderungen knapp 7 %-Punkte im Verhältnis zu soliden Banken.

Genügend Eigenkapitalstandards für Banken und Präventivmaßnahmen zur Risikoreduzierung in der realen Wirtschaft sind ebenfalls unerlässlich.