Zinsberechnung Darlehen

Verzinsung Darlehen

Betreff: AW: Zinsberechnung Darlehen von: Basis für das Darlehen - Zinsen, Amortisation, Sicherheiten . Steueralarm. Im Folgenden werden die Regeln für den Zinssatz eines Darlehens festgelegt:  

Verzinsung Darlehen

Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass Sie zunächst "zuerst die erhaltene Rückzahlungen auf die Zinsen und dann auf die Sache" umrechnen???

Dann nehmen Sie den monetären Wert, multiplizieren Sie ihn mit dem von Ihnen eingestellten Zins (kleiner Ausflug übrigens: für Geldverleih sollten Sie einen Darlinsvertrag abschließen (Formulare finden Sie im Internet)) und berechnen Sie auf der Grundlage der festen Laufzeit von Rückzahlung, wie hoch der Monatspreis sein soll.

Der Zinssatz, die Laufzeit von Rückzahlung, ..... Natürlich Du kannst auch den "komplizierten" Weg gehen und alles von Dir als "erforderlich" einberechnen lassen, aber (persönliche Meinung) Du erweist Dir dort zu viel Zeit..... Aber weil ich schön bin, gibt es keine fixe Rückzahlung, aber wann immer möglich.

Deshalb wollte ich, für der Kreditnehmer, alles völlig richtig machen.

BHG, 09.11.1999 - XXI ZR 311/98

Die Klägerin ist der Ansicht, dass eine Zinsvereinbarung nicht effektiv zustande kam, so dass eine Neubewertung der Kreditzinsen auf der Basis des gesetzlich vorgeschriebenen Satzes von 4% durchgeführt werden sollte.

Die vereinbarte Verzinsungsklausel habe gegen das Erfordernis der Transparenz verstoßen und die Antragsgegnerin angewiesen, die Verzinsung auf der Grundlage neu zu berechnen, dass der anzuwendende Zins für das erste Darlehen 6,4% p.a., für das zweite 5,3% p.a. und für beide Darlehen 94,25% p.a. beträgt, sowie auf der Grundlage des genauen Datums, an dem die Rückzahlungen geleistet wurden.

Die Klägerin folgt mit der Überarbeitung ihrem Antrag, die Zinsänderung auf einen Zins von 4% zu stützen. Im Falle eines Verstoßes gegen eine Verzinsungsklausel gegen das Erfordernis der Transparenz mussten die Zinssätze auf der Grundlage des vertraglich festgelegten Nominalzinses neu berechnet werden. Der Vertrag der Beteiligten stützt sich auf das Akkreditiv vom 14. Dezember 1988, dessen Bestimmungen der Antragsteller durch Unterschrift der entsprechenden Annahmebescheinigung und der Schuldtitel genehmigt hat.

Der Zins auf den festgesetzten Diskontbetrag stellt keinen Widerspruch gegen das Verbot von Zinseszinsen in § 248 BGB dar. Die Abzinsung stellt eine Abschlagszahlung auf einen Teil der Zinszahlungen als Kompensation für einen geringen Nominalzins dar. Der Einspruch reicht aus, dass der Vertrag über ein Disagio gegen 248 BGB verstößt, da der ganze Kreditbetrag, einschließlich des Desagios, mit einem Zins belegt sein muss.

In einem weiteren Teil der ständigen Rechtsprechung und Fachliteratur wird dagegen die Meinung vertreten, dass die Berücksichtigung des Diskontbetrags bei der Zinsberechnung nicht gegen 248 Abs. I BGB (OLG Köln WM 1992, 603 ff.) verstößt, soweit die vom Bundesgerichtshof getroffene Regelung des III. Zivilsenates vom I. Jänner 1989 (III ZR 219/87, WM 1989, 1011, 1014 unter Il. 3.) eine andere Auffassungsweise hätte haben müssen, wird sie nicht weiterverfolgt.

Hier ist der Abschlag als fälligkeitsabhängiger Kompensator für einen geringeren Nominalzinssatz zu betrachten (siehe Senatsbeschlüsse BGHZ 111, 287, 289[BGH 29.05. 1990 - II ZR 231/89]; 133, 355, 358 und 289 und 289 - II ZR 158/97, WM 1998, 495, 496) und hat die wirtschaftliche Zinsfunktion.

Der Zins auf den als Disagio zurückgehaltenen Betrag wird nur mathematisch als Zins auf den Zins angezeigt. Tatsächlich geht es jedoch, wie das Beschwerdegericht zu Recht feststellte, um rechtswidrige Zinsbeträge des Darlehens, die nicht allein deshalb ausgezahlt wurden, weil sie mit dem Diskontforderung der Hausbank verrechnet wurden, sondern zugunsten des Darlehensnehmers.

Er müsste auch für dieses Darlehen Zinszahlungen leisten, ohne sich auf 248 Abs. 1 BGB stunden.

Es gibt jedoch keinen Hinweis darauf, dass ihm diese Option eingeräumt werden sollte, wenn die Hausbank den Diskontbetrag bei der Kreditauszahlung beibehält.