Zinsgünstige Kredite

Niedrigzinsliche Darlehen

Die Darlehen können in einem Betrag oder in Raten abgerufen werden . Mittelehner: Zinsgünstige Kredite begünstigen Entwicklung und Innovationen Die Wiener Wirtschaftsministerin Reinhold Mitterlehner hat am vergangenen Donnerstag im Auftrag des Wirtschaftsministers das Jahresprogramm ERP 2014 mit einem Gesamtvolumen von 600,5 MIO. EUR verabschiedet. Je nach Kreditwürdigkeit und Sicherheit des jeweiligen Betriebes beträgt der Fremdkapitalzinsvorteil rund zehn Prozentpunkte der Anleihe.  

Dadurch können Investitionsvorhaben in einer Größenordnung von 1,2 Mrd. EUR realisiert werden. Gemeinsam mit den Fördermitteln für die EZ ( "acht Mio. Euro") wurde damit das Jahresprogramm ERP 2013 mit 600 Mio. Ex. vollständig umgesetzt. In diesem Jahr stellt der ERP-Fonds, wie bekannt gegeben, weitere 500.000 EUR für die Hilfe für die Philippinen zur Verfuegung, so dass das Programmvolumen auf 600,5 Mio. EUR erhaelt.

In der Regel belasten die gewährten Kreditvolumina den Haushalt nicht, da die Kredite aus den Rückgaben eines speziellen Topfes gewährt werden, der Österreich im Zuge des Marshallplans zur Verfuegung steht. Innerhalb des gesamten ERP-Volumens wurden erneut 50 Mio. EUR für touristische Projekte bereitgestellt. Auch das 2009 aufgelegte ERP-Mikrokreditprogramm, das im Jahresprogramm mit 50 Mio. EUR ausgestattet ist, wird fortgesetzt.

Das Kreditvolumen liegt zwischen EUR 1.000 und EUR 1.000. So können sie ihren Geschäftsbetrieb mit günstigen ERP-Kleinkrediten erneuern oder ausbauen und neue Produkt- und Prozessangebote entwickeln", erklärt Mitterlehner. Neben der Vergabe von Krediten in den Einzelbranchen Industrie/Handel, Touristik, Land- und Forstwirtschaft sowie Transport fliessen ERP-Mittel auch in die österreichischen Entwicklungszusammenarbeitsprojekte und in die Nationale Stiftung für Forschung, Technologie an die Nationale Stiftung für Forschungsförderung, die Fördermittel für Forschungsförderungen und Technologieförderungen bereitstellt.

Die EIB und die BA-CA: 200 Millionen EUR an zinsgünstigen Darlehen für KMU

Von der Europäischen Investitionsbank erwirbt die Österreichische Kreditanstalt (BA-CA) 200 Mio EUR in Gestalt von zinsvergünstigten Darlehen. Der EIB-Vizepräsident Wolfgang Roth und BA-CA-Geschäftsführerin Regina Prehofer unterzeichneten heute die Darlehensverträge. Auf diese Weise kann die BA-CA insbesondere kleinen und mittleren Betrieben (KMU) und Kommunen eine vorteilhafte Finanzierung gewähren. Der derzeitige EU-Regionalfonds endet Ende 2006, so dass die heute zur Verfuegung gestellten Mittel letztmalig zu guenstigen Konditionen fuer grosse Teile Oesterreichs zur Verfuegung stünden.

Vorleser: "Die EU wird Österreich ab 2007 wesentlich weniger regionale Mittel gewähren. Durch die neuen EIB-Mittel in Höhe von 150 Mio. EUR können wir hier wieder günstige Investitionsmöglichkeiten schaffen." Von den 200 Mio. EUR kommen 50 aus der neuen eingeräumten Darlehenslinie für den Mittelstand. Der Mid-Cap-Kredit der EIB für Vorhaben mit Investitionskosten zwischen 25 und 50 Mio EUR wird in Österreich nur von der BA-CA vergeben.

Hierdurch wird eine Angebotslücke geschlossen: Geförderte Kredite gibt es bisher nur für KMU-Projekte zwischen 40.000 und 25 Mio. EUR und für Großprojekte ab 50 Mio. EUR. Der BA-CA ist der mit großem Abstand bedeutendste Finanzierungspartner der EIB in Österreich und Mittel- und Osteuropa (CEE). Die BA-CA verfügt gegenwärtig über mehr als 1,4 Mrd EUR an EIB-Darlehen für ihr Kreditgeschäft.

Die Refinanzierung des Kreditgeschäfts erfolgt durch die Anleiheaufnahme an den weltweiten Anleihenmärkten. Die EIB hat in den vergangenen fünf Jahren (2000-2004) fast 200 Mrd EUR zur Verfügung gestellt, insbesondere für Investitionsvorhaben in den schwächsten Gebieten Europas und in den neuen Mitgliedsstaaten der Europ.