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Über uns

Die Organ- und Zelltransplantation hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Dennoch sind die Organüberlebenszeiten zu kurz, die Nebenwirkungen der immunsuppressiven Therapie erheblich und die Mortalitätsraten der transplantierten Patienten und Patientinnen zu hoch. Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat 2008 als eines der großen nationalen und internationalen Zentren der Transplantationsmedizin im Rahmen des BMBF-Programms für Integrierte Forschungs- und Behandlungszentren die Förderung für ein solches Zentrum für Transplantation erhalten. Mit dem IFB-Tx soll die Expertise der MHH in der Transplantationsmedizin genutzt und die patientenorientierte Forschung und Behandlung ausgebaut werden. Hauptziele des IFB-Tx an der MHH sind, durch Integration der klinischen Abteilungen sowie einer engen Kooperation zwischen Grundlagenforschung und Klinik neue diagnostische und therapeutische Strategien einzuführen und damit

  1. die Organüberlebenszeiten wesentlich zu verbessern,
  2. die immunsuppressive Therapie patientengerechter einzusetzen und
  3. die kardiovaskuläre Mortalität transplantierter Patientinnen und Patienten zu senken.

Die organisatorischen und administrativen Strukturen des IFB-Tx zu festigen, um ein eigenständiges Forschungszentrum in der Transplantationsmedizin zu schaffen, ist ein wichtiges Ziel der zweiten Förderperiode, die seit dem 1. Juli 2013 läuft. Das IFB-Tx hat erfolgreich ein internes Verwaltungs- und Controlling-System etabliert, das entscheidend ist für die Interaktion zwischen den verschiedenen Gremien des IFB-Tx (interner wissenschaftlicher Beirat, Verwaltungsrat, externer wissenschaftlicher Beirat) und dem Förderer, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), vertreten durch den Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).